Europatrip ..... Bericht und Foto´s ?

Hier könnt ihr über eure schönste Zeit des Jahres berichten.
Antworten
Benutzeravatar
Karalena
Reiseleiter
Reiseleiter
Beiträge: 935
Registriert: 10.08.2004, 23:43
Wohnort: Wörrstadt
Kontaktdaten:

Europatrip ..... Bericht und Foto´s ?

Beitrag von Karalena »

Europatour vom 14. April bis 31. Mai 2007

Unsere Reise sollte an einem Wochenende beginnen….
Just für dieses WE organisierte Nufnuf ein Treffen im Westerwald. :)

Da wir in Brüssel unsere Tour starten wollten, lag der Westerwald sozusagen direkt auf dem Weg. Da gab es kein Halten mehr.
Ich meldete Harald und mich an, auch für einen Schlafplatz und hoffte auf ein tolles Treffen mit vielen Mitgliedern. :asik

Der 14. April kam, wir packten unser Auto…. was nicht ganz leicht war, da Harald ein und ich wieder … aus … packte. :pfeifen
Naja, irgendwann hatten wir unseren ganzen Krempel, incl. Schlafsäcken, Betttücher, Kissen, Wolldecken für die Übernachtungen bei unseren Gastgebern und bei Nufnuf, im Auto.
Auch 2 Kisten Wein und andere diverse Geschenke, sowie den Schüttelkuchen für das Forums-Treffen hatten wir sicher verstaut.

Gegen 14 Uhr ging los: erst nach Mainz.
Harald brachte seinen Dienstwagen weg.
Ich fuhr mit unserem Auto hinterher.
Was mir dabei gleich auffiel…. die Klimaanlage ging nicht an.
Na, das konnte ja heiter werden.

Harald stieg dann in Mainz ins Auto und erfuhr die frohe Botschaft.
Die erwartete Antwort: „das glaube ich nicht“, kam promt.
„Gestern ging sie noch“ kam gleich hinterher!
Klasse!!
Dabei sollte mein Göttergatte sich doch nur um das Auto kümmern… :evil:

Da ich ihm diese „gewaltige“ Aufgabe nicht alleine aufbürden wollte, besorgte ich einen neuen Verbandskasten, das Öl zum Ölwechsel machen, half beim Auto aussaugen an der Waschstraße… usw.

Aber weder Harald noch unser „Automann“ kamen mal auf die Idee nach der Klimaanlage zu gucken….
Obwohl diese Beiden eher die „Klima“ Fan´s sind.
War wohl meine Schuld….. warum vergesse ich auch, sie auf die Checkliste zu schreiben.
Gut, dass wir das auch klären konnten. :!:

Also fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein und schon mit offenem Fenster zum Treffen.
Dort wurden wir mit lautem „Hallo“ und „da seid ihr ja endlich“, „von wegen am Vormittag“ begrüßt, da ich in meinem jugendlichen Leichsinn geschrieben hatte: „wir kommen nach dem Frühstück“.
Was die armen Leutchen ja nicht wissen konnten…. Wir frühstücken meist etwas später.
Fakt ist, es ist nicht so einfach ein Haus für 7 Wochen zu verlassen… es gibt immer noch etwas zu tun. :kavga

Wir genossen das Treffen bei Nufnuf: es war sehr angenehm, harmonisch, es wurde gelacht, Ball gespielt, gegessen, getrunken und viele alte Bekannte, aber auch noch unbekannte Mitglieder konnten wir begrüßen. :) :halkis

Nufnuf hatte uns in ihr Büro einquartiert und eine große Matratze aufgepumpt.
Wir schliefen sehr gut und konnten am morgen ausgeruht zu neuen Taten, sprich Frühstück, schreiten.


15. April: Westerwald


Mein Beitrag zum Frühstück war …. KAFFEE.
Leider nicht der Beste…. aber er hatte wenigstens die Farbe von Kaffee.
Was ist es doch für ein Glück, wenn man seinen halben Hausstand im Auto hat. :idea:

Nach einem gemütlichen Frühstück… ähm, schon eher Brunch… wie gesagt, wir frühstücken ja nicht so früh…. (und einige kamen noch später), mussten wir uns verabschieden.

Alle Forenmitglieder wünschten uns eine gute Reise und einen schönen Urlaub. ;)

Wer konnte aber auch ahnen, dass wir keinen Urlaub machen würden?

Ja, es war tatsächlich kein Urlaub im gewöhnlichen Sinn… es war eher eine Studienreise.
Wer schon mal eine gemacht hat, weiß was ich meine!
Wie, ihr habt noch keine gemacht?... Ich kann euch nur sagen…
Studienreisen sind wahnsinnig anstrengend. :roll:

Apropos.. Wahnsinn….
war es dieser, oder war es etwa Irrsinn, am Ende Blödsinn oder totaler Schwachsinn ??? …. eine solche Reise überhaupt anzugehen? :oops

Im Winter hatte ich die Idee, den Südosten und Osten der USA zu bereisen,…
da ich aber nicht wirklich gute Flüge fand, ließ ich diesen Plan fallen und fragte mich: „warum nicht mal Europa bereisen?“

So besah ich mir bei Google Map unser Europa und fand, dass eine Reise „am Wasser entlang“ doch sicher sehr interessant wäre.

Ich gab die einzelnen Städte, unsere Etappen, ein.
Immer so, dass wir ein Stück fahren aber auch die Orte oder Städte ansehen konnten.
Die Etappen sollten lang genug sein, um voran zu kommen und kurz genug um Zeit für die Besichtigungen und Stopp´s bei interessanten Sehenswürdigkeiten zu haben.
So kam ich auf 7000 – 8000 km.
Eine ganze Menge….. wobei manch Einem wieder das Wort „Wahnsinn“… usw.. s.o. in den Sinn kam.
Vor allem, wenn man bedenkt, welch schlechter Beifahrer ich bin.
Ich habe mich manchen Tag gefragt…. „warum setze ich mich diesem Stress aus?“ Keiner hat mir eine Antwort gegeben. :bilmem

Wer schon in den USA unterwegs war und solch lange Touren gemacht hat, kommt erholt zurück.
In Europa ist dies nicht möglich. Die Menschen sind viel hektischer, in den Städten wird gefahren ohne Rücksicht auf Mensch oder Verkehrsmittel.
Die Fußgänger sprangen zuweilen einfach auf die Straße um überhaupt auf die andere Seite zu kommen.
Ich glaube, ich stand mehrfach vor einem Herzstillstand. :?

Als Beifahrer konnte ich ja auch nicht agieren… außer die Fußmatte durchzuscheuern und den Fahrer, der tatsächlich immer noch mein Mann ist, durch meine warnenden Zurufe in den gleichen Zustand zu bringen.

Ich habe versucht, eine Statistik zu machen.
Diese werde ich allerdings gesondert auflisten.

Nachdem wir uns nun von allem verabschiedet, „alles“ wieder eingepackt hatten, fuhren wir los Richtung Brüssel.

Die Fahrt verlief angenehm…. es war sehr schön warm im Auto und wir brauchten keine Heizung.
:roll:


15. April: Brüssel

Wikipedia: Brüssel

Diese Stadt gefällt mir sehr gut ….. allerdings werde ich sie wohl nicht mehr mit dem Auto bereisen. Der Fahrstil der Autofahrer ist grausam.
Hier fing der Zirkus schon an…. Was konnte ich ahnen, dass es noch schlimmer kommen würde?
Es war sehr viel Verkehr und es dauerte eine geraume Weile, bis wir einen Parkplatz gefunden hatten.
Dann ging es los: wohin wohl?
Na klar zum „Männiken Pis“, zum Grand Place,: großer Platz mit vielen tollen Häusern, Rathaus, Galerie St. Hubertus, Kathedrale, Mont des Arts, Maison du Roi, Old England Haus, Place Royal, Kirche St. Jaques-sur-Goudenberg, Grand Sablon, Notre Dame sur Sablon, Justice Palast, Marollenund durch die Rue Haute Hoogstraat zurück zum Auto.

Wir fuhren zu Ingrid ins „türkische Viertel“. Ingrid war unsere erste Gastgeberin vom Hospitality Club. Bei ihr übernachteten wir 2 mal.
Als Geschenk gab es ein Spiegelset und Nagellack.

Sie spricht einige Sprachen, darunter auch deutsch, was gerade zu Anfang unserer Reise sehr angenehm war.

Als wir ankamen, dachte ich, wir hätten uns in die Türkei gebeamt.
Die Menschen, Geräusche, Gerüsche, die vielen türkischen Lokale.
Es war unbeschreiblich. :)

Nachdem wir Ingrid begrüßt und unseren Kram in ihre Wohnung geräumt hatten (zum Glück Parterre) unterhielten wir uns einige Zeit, dann beschlossen wir türkisch essen zu gehen.

(Da Harald die Fritten, von denen Cerkes so schwärmt, noch nicht gegessen hat, müssen wir wohl nochmal hin.)

Ingrid war sehr müde, da sie auch am Sonntag gearbeitet hatte und wollte früh ins Bett.
Daher machten Harald und ich uns alleine auf den Weg und fanden auch bald ein nettes Lokal in dem wir gut gegessen haben.

Nach einem langen „Spaziergang in der Türkei“, bei unglaublichen 25° mitten in der Nacht Mitte April kehrten wir zur Wohnung zurück und legten uns in unserer Gästebett schlafen. (… unser Bettzeug brauchten wir nicht.)
;)


Foto´s... Brüssel: Tag 1



16. April: Brüssel


Nach einer geruhsamen Nacht und einem guten Frühstück fuhren wir Ingrid Montag´s zu ihrer Arbeitsstelle.
Zu Fuß wären wir alle schneller gewesen. :pfeifen
Leider hatte sich der Verkehr noch verdoppelt und sogar in Brüssel gibt es mitten in der Stadt Baustellen, Ampeln… über die nur 3 Auto´s kommen und jede Menge Einbahnstraßen.
Es ist vor allem schwierig, sich von einer Fußgängerin (Ingrid) lotsen zu lassen… besonders, wenn die direkte Strecke durch besagte Baustelle gesperrt ist.

Ingrid kam nichtsdestotrotz pünktlich gegen 12 Uhr zur Arbeit ins Europaviertel ( … mein Traum, um diese Zeit anzufangen).

Wir suchten einen Parkplatz und konnten auf diesem Weg auch schon das Gebäude der „Europäischen Union“ und "Parlament"ansehen. Zu Fuß besichtigten wir dann „Park de Laeken“, den „Triumphbogen im Park Cinquantenaire,“ das „Atomium“ auch von innen und den Park dahinter, den „chinesischen Pavillon“, und den „Turm“, Palais Royal.

Abends gegen 21 Uhr trafen wir uns in der Stadt mit Ingrid.
In der Altstadt suchten wir nach einem Lokal. Ingrid schlug einen Thailänder vor. Nun kam der große Moment. Meine erste Frage in einem asiatischen Lokal: „verwenden sie Glutamat“. Ingrid übersetzte ins französische. Nachdem sie sich an dem Wort Glutamat bald die Zunge verdreht hatte, fragte sie… „was ist das eigentlich ?“
Ich erklärte ihr, dass es ein Geschmacksverstärker ist, der in Deutschland in der Regel verwendet wird und der bei mir schlimme Allergie-Attacken auslöst. :roll:

Der Kellner versicherte, dass mein Essen ohne Glutamat sein würde.
Ich hoffte das Beste und wir bestellten.
Das Essen war gut, anders als in Deutschland… und vor allem, ich hatte keinerlei Probleme. :)

Später kam noch Achim, ein weiteres HC Mitglied zu uns und wir gingen zusammen ins „Bizon“.
Eine Bar, in der Montagabends immer eine Live-Musik gemacht wird.
Wir durften eine Stunde lang das Können der sehr talentierten Musiker bewundern.
Ein Sänger erinnerte mich mit Gesang und Gestik stark an Joe Cocker. Allerdings hatte er eine andere Hautfarbe. (Und hatte außerdem das T- Shirt links herum an.) :oops

Es war schon wieder sehr spät, als wir endlich im Bett lagen und nach einem schönen Tag einschliefen.



Foto´s: Brüssel Tag 2
Zuletzt geändert von Karalena am 04.07.2007, 00:28, insgesamt 8-mal geändert.
.................. Hospitality Club

................... Couchsurfing

..................... Reiterferien in der Eifel
Benutzeravatar
nufnuf
Hoteldirektor
Hoteldirektor
Beiträge: 1022
Registriert: 05.09.2005, 12:22
Lieblingsort: SELCUK
Wohnort: Westerwald

Beitrag von nufnuf »

Hallo Karalena,

kommt jetzt täglich eine Fortsetzung?????

Ich will Nachschub......... *grins*

Schön geschrieben.

Liebe Grüsse

Susanne
Benutzeravatar
Andrea
Reiseleiter
Reiseleiter
Beiträge: 508
Registriert: 21.11.2004, 20:40
Wohnort: Hamburg

Beitrag von Andrea »

Hallo,
eine tolle Idee, so ein Rundreise!
Auch wenn es anstrengend war, hat es sich doch wohl gelohnt?!

Eure erste Station ist eine meiner Lieblingsstädte!
Brüssel ist eine ganz lebendige, schöne und interessante Stadt.
Findest du aber nicht auch, dass die Brüsseler Auto fahren wie die "letzten Menschen" :sirit :sirit !!
Ich kenne sonst (vielleicht noch Franzosen...) kein Volk, dass mit "Normalgeschwindigkeit" 130-160 Sachen durch die City rast... :o

LG aus HH
Omnia vincit amor. Alles besiegt die Liebe. (Vergil) Bild
Benutzeravatar
Karalena
Reiseleiter
Reiseleiter
Beiträge: 935
Registriert: 10.08.2004, 23:43
Wohnort: Wörrstadt
Kontaktdaten:

Beitrag von Karalena »

17. April:


Nach dem Frühstück mit Ingrid, packten wir unsere Siebensachen, verabschiedeten und bedankten uns herzlich :asik und brachen nach Gent auf.
Wir fuhren zu einer Supermarkt-Tankstelle, steckten die Karte ein, sie wurde nicht genommen. Mit einer anderen Karte hatten wir auch keinen Erfolg.
Leider war unser Tank fast leer und so sprach ich einen andern Tankkunden an.
Ich fragte ihn, ob ich ihm 20,- € geben und er dafür mit seiner Karte für 20,-€ unser Auto betanken könnte. Er war ein hilfsbereiter Belgier.
Er war einverstanden und so kamen wir doch noch zu unserem Benzin.

Die Fahrt nach Gent, ca. 60 km und eine Stunde von Brüssel entfernt, verlief ohne Zwischenfälle.

Wir parkten unser Auto und liefen durch die Stadt. Sie ist sehr idyllisch, kein großer Verkehr.



Wikipedia:
Gent liegt nordwestlich von Brüssel am Zusammenfluss von Schelde und Leie und ist die drittgrößte Stadt Belgiens. Es gibt einen ausgedehnten Hafen, der mit dem Zeekanal Gent-Terneuzen verbunden ist.

Gent wird oft als eine der schönsten Städte Europas bezeichnet und konkurriert mit dem touristisch bekannteren Brügge. Ein Großteil der mittelalterlichen Architektur ist unversehrt und erstaunlich gut erhalten.

ADAC:
Im Mittelalter: Tuchweberei und Handel mit der ganzen damals bekannten Welt machten Gent zu einer europäischen Metropole ersten Ranges.
Heute: Durch den Binnenhafen und Umschlagplatz für Obst, Gemüse und Blumen hat Gent immer noch beachtliche Bedeutung.


Foto´s: Gent

Nachdem wir uns einen kleinen Teil der Stadt angesehen hatten, fuhren wir weiter Richtung Calais. Unsere Tour ging an´s Meer und an der Küste entlang durch Dunkerque nach Calais.

Wikipedia: Calais


Auch von Calais hatte ich den Eindruck, daß es eine sehr friedvolle Stadt ist ... ich hatte halt immer noch den Schrecken von Brüssel in den Knochen stecken.

Wir parkten das Auto direkt auf dem Rathausparkplatz.
Man kann den Rathausturm besteigen und über die Stadt sehen. Geöffnet bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei.
In geringer Entfernung vor dem Rathaus steht das „Bürgerdenkmal“… Statue des 6 Bourgeois de Calais … von Rodin

Wir liefen durch die Stadt zur Kathedrale Notre Dame, den Park, in eine Einkaufs-Mall bevor wir zu unserem HC Gastgeber Benoit fuhren.

Dieser begrüßte uns herzlich, zeigte uns unser Zimmer, wir tranken etwas und spielten mit seiner Katze.
Als Geschenk hatten wir ihm eine Flasche Wein aus unserer Region mitgebracht.
Benoit machte den Vorschlag den Sonnenuntergang am Cap Blanc Nez zu erleben.

So machten wir uns auf den Weg dorthin und liefen am Klippenrand (wo leuchtend weißes Kreidegestein zu sehen ist) herum.
Bei guter Sicht kann man bis nach Großbritannien, nach Cape Gris-Nez und zur Bucht von Wissant sehen.
Dann stiegen Harald und ich einen Teil des Steilhangs hinunter, während Benoit mit dem Auto außen herum fuhr und uns unten wieder traf.
Es war ein wunderschöner Sonnenuntergang.

Später fuhren wir in ein Lokal, wo wir ausgezeichnete einheimische Gerichte aßen.

Da Benoit den nächsten Morgen arbeiten mußte, gingen wir nach dem Nachhausekommen bald ins Bett.

Morgens frühstückten wir gemeinsam, verabschiedeten uns von Benoit, er ging zur Arbeit, wir räumten auf, packten unser Auto und brachen zu unserer nächsten Etappe, Le Mont St. Michel auf.

Wir fuhren noch mal durch die Stadt und zum Rathaus.
Leider mussten wir unserer Vorhaben, auf den Rathausturm zu steigen, aufgeben….
Es stand schon eine zu lange Schlange Leute vor der Tür.

Und der Leuchtturm, auf den wir klettern wollten, war leider noch geschlossen….
Da waren wir wohl zu früh dran im Jahr… !!

Auf dieser Strecke machten wir eine Pause in Cape Criz-Nez.
Hier konnten wir noch viele Bunker und Überbleisel der letzten Kriege sehen.
Die Küste ist ist wunderschön.


Wikipedia:
Das Cap Gris-Nez (Gris-Nez = graue Nase, weil der offenliegende Fels grau ist im Gegensatz zu dem in Sichtweite nördlich liegenden Cap Blanc-Nez, wo leuchtend weißes Gestein (Kreide) zu Tage tritt) ist eine Landspitze an Frankreichs Kanalküste, der Côte d'Opale, in der Region Nord-Pas de Calais in Nordfrankreich.
Es befindet sich zwischen Calais und Boulogne-sur-Mer.

Auf dem Gipfel des Cap Gris-Nez (Höhe: 50 m) steht ein Leuchtturm. Dieser Leuchtturm ist Teil der französischen Kanalüberwachung. Von hier aus wird der gesamte Schiffsverkehr auf dem Ärmelkanal von der französischen Seite aus überwacht.

Vom Cap Gris-Nez kann man bei klarem Wetter bis nach England sehen. Schaut man nach Süden an der Küste entlang, erkennt man den Hafen von Boulogne-sur-Mer.

Dieser Küstenabschnitt wurde während des Zweiten Weltkrieges durch die Kanadier befreit. Noch heute weist das Gebiet um das Cap Gris-Nez Spuren der Bombenangriffe von 1945 auf.


Unsere nächste Pause machten wir in Harfleur....
Benoit meinte... "laßt Le Havre aus und besucht ..H".

Nachdem wir den kleinen wunderschönen Ort.. alles war sehr aufgeräumt und die Geschäfte waren sehr ordentlich und gut sortiert.
Manchmal dachte ich, ich sei in einer Theaterkulisse.

Wir tranken etwas, studierten die Karte und bemerkten.... wir sind im falschen Ort...
Anstatt Harfleur sollten wir Honfleur ansehen...
direkt auf der anderen Seite der Brücke.
Es ist wahr .... diese Stadt ist auch sehenswert, aber.... und das fanden wohl auch viiiiiiieeeelllle andere Leute.
Fast schon zu viele.
Auch hier besichtigten wir einige besondere Sehenswürdigkeiten und ließen die Stadt auf uns wirken.
Es gibt viele schöne Gassen mit Restaurant´s, Cafe´s und Geschäften.



Le Mont St. Michel erreichten wir gegen Abend und warteten auf den Sonnenuntergang.

Wikipedia: Saint-Michel


Viele Leute waren noch unterwegs, kamen aus der Stadt, oder gingen hinein.
Gegen 20:30 Uhr fuhren wir nach Roz sur Couesnon zu unseren HC Gastgebern Marie Ann und Oliver.
Wir hatten auch ihnen ein Flasche Wein aus Rheinhessen mitgebracht.

Sie erwarteten uns, hatten Essen gemacht.
Die Vorspeise waren kleine Krabben, (Spezialität der Gegend) die wir auspulten.
Dann gab es eine Nudelpanne mit Fisch. Wir saßen noch lange zusammen und hatten viel Spaß.
Bevor wir zu Bett gingen, verabschiedeten wir uns schon von Marie-Ann, da wir sie am morgen nicht mehr sehen würden. Sie ist Lehrerin und mußte früh raus.
Olivier hatte Spätdienst und wir frühstückten zusammen. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen ins Auto und fuhren wieder nach St. Michel um uns die Stadt anzusehen.
Da wir ziemlich früh dort waren, mußten wir ganz weit vorne auf den Feldern parken und hatten einen Fußweg von geschlagenen 30 Min. (stramm gegangen).
Direkt am Ort stand noch die Flut auf den Parkplätzen und die wurden später mit Wasser vom Schlamm befreit und dann konnten die später anreisenden Besucher bequem dort parken.



Foto´s: Cap Griz Nez, Harfleur, Honfleur, Le Mont Saint Michel

---------------------------------------------

Foto´s: Le Mont Saint Michel, St.Malo, Dinan ua.
Zuletzt geändert von Karalena am 04.07.2007, 02:56, insgesamt 4-mal geändert.
.................. Hospitality Club

................... Couchsurfing

..................... Reiterferien in der Eifel
Benutzeravatar
Collafish
Türkei-Guru
Türkei-Guru
Beiträge: 5793
Registriert: 06.09.2005, 04:10
Lieblingsort: Kusadasi, Antalya, Kemer
Wohnort: Im Flachland des Optimismus
Kontaktdaten:

Beitrag von Collafish »

Hallo Karalena,

vielen Dank für Deinen wunderschönen und ausführlichen Bericht, er macht richtig Appetit, es Euch einmal nachzumachen! :)

Auch die eingefügten Informationen von Wikipedia und Co sind super!

Freue mich schon auf die Fortsetzung!!!

LG
Cordula
Love asks me no questions, and gives me endless support.
Antworten